Das Messer

..liebkosende Hände mir durchs Haar massieren,
streichelnd, könnt mich ins Nichts verlieren,
wärmend, lass mich fallen ins Genießerglück,

..und spür plötzlich das Messer im Genick.
Die Stimme: Mein Lieber, beweg dich nicht,
wenn du zappelst, erlischt dein Lebenslicht.

Sie reißt mir den Kopf rum, setzt das Messer neu an,
sah schielend Schweiß, der über die Nase mir rann.
Bewegungsunfähig spür ich den Schnitt,
noch mal und noch mal, ich komm nicht mehr mit.

Das Messer blitzt, spür, wie sie ungeniert,
mir vorsichtig zärtlich den Hals ausrasiert.
Nix passiert, alles dran an meiner Figur,
zahl und bedank mich für die neue Frisur.

Puh...noch mal geschafft...

© Robert Ossadnik (josios) 25.04.07