Ein ganzes Jahr

Vorbei ist nun ein ganzes Jahr.
Ich frage mich, wo ist die Zeit.
Manchmal nah, wie's immer war,
manchmal entfernt, unendlich weit.

Ging's dir gut in all den Tagen,
und hast auch mal an uns gedacht,
die wir des Lebens Last noch tragen,
von morgens früh bis in die Nacht ?

Zeitweise glaub ich, du bist hier.
Wendest Schlechtes von uns drei zurück.
Hälst über uns die Hand, und wir
sind dann im Glauben: Es war Glück.

Vergessen wirst du niemals sein.
Das Band zu dir, es bleibt bestehn.
Es dient als Weg in hellstem Schein,
fürs endgültige Wiedersehn.

© Robert Ossadnik 12.03.10